Auf einen Blick:
Objektschutz sichert Gebäude, Grundstücke und technische Anlagen gegen Einbruch und Vandalismus. Werkschutz geht weiter und umfasst auch den laufenden Betrieb eines Unternehmens, also Produktion und Beschäftigte. Wachdienst ist der Oberbegriff für Bewachungsleistungen dieser Art. Welche Lösung Sie brauchen, hängt davon ab, was geschützt werden soll.
Objektschutz, Werkschutz und Wachdienst stehen in Ausschreibungen und Verträgen oft nebeneinander, manchmal sogar für ähnliche Leistungen. Trotzdem bedeuten die Begriffe nicht dasselbe. Für die Auswahl kommt es darauf an, welche Aufgaben die Sicherheitskräfte übernehmen sollen. Dadurch können Sie Angebote besser vergleichen und unnötige Kosten vermeiden.
Was ist Objektschutz?
Beim Objektschutz wird ein bestimmtes Gebäude, Grundstück oder eine technische Anlage vor unbefugtem Zutritt, Einbruch, Vandalismus und Diebstahl bewacht.
Über das Gelände und durch das Gebäude, auch nachts und am Wochenende. Die regelmäßige Präsenz schreckt Täter ab und hilft, offene Fenster, Türen oder Schäden früh zu erkennen.
An Eingängen und Pforten. Nur wer berechtigt oder angemeldet ist, kommt hinein.
Als Ergänzung zum Personal vor Ort. Kameras halten Vorfälle fest und überwachen auch Bereiche, die bei einem Kontrollgang nicht ständig im Blick sind.
Typische Einsatzorte sind Bürohäuser, Wohnanlagen, Baustellen und leer stehende Immobilien. Beim Objektschutz steht das Gebäude oder Grundstück im Mittelpunkt. Was dort gearbeitet oder produziert wird, gehört in der Regel nicht zu den Aufgaben. Wie die Bewachung in der Praxis aussieht, zeigt unsere Leistungsseite Objektschutz Berlin.
Was ist Werkschutz?
Werkschutz sorgt in Produktionsstätten, Werksgeländen und Industrieanlagen für Sicherheit im laufenden Betrieb. Dazu gehören die Gebäude, die Abläufe, das Material und die Menschen, die dort arbeiten.
Wer und was das Gelände betritt oder verlässt, wird geprüft und dokumentiert. Das erschwert Diebstahl und hält Unbefugte von der Produktion fern.
In Werken mit Maschinen oder Gefahrstoffen ist das besonders wichtig.
Sensible Bereiche bleiben für Besucher und Fremdfirmen tabu.
Ein Werkschützer muss das Unternehmen und seine Abläufe kennen, etwa Schichtzeiten und interne Regeln. Früher hatten große Werke dafür oft eine eigene Abteilung. Heute erledigen das meist externe Sicherheitsdienstleister. Was Eitner dabei übernimmt, steht auf unserer Leistungsseite Werkschutz.
Was ist ein Wachdienst?
Wachdienst ist der Sammelbegriff für verschiedene Formen der Bewachung. Dazu können Objektschutz, Werkschutz oder auch beides gehören. Was genau gemeint ist, hängt vom jeweiligen Auftrag ab.
Rechtlich spricht man vom Bewachungsgewerbe. Unternehmen, die gewerblich Leben oder Eigentum fremder Personen bewachen, brauchen dafür eine Erlaubnis nach § 34a Gewerbeordnung. Das gilt unabhängig davon, ob sie Objektschutz, Werkschutz oder etwas anderes anbieten.
Achten Sie deshalb weniger auf den Namen und mehr darauf, was im Vertrag steht.
Objektschutz oder Werkschutz – wo liegt der Unterschied?
Der Objektschutz konzentriert sich auf ein bestimmtes Gebäude, Grundstück oder eine technische Anlage. Beim Werkschutz kommen der laufende Betrieb, die Produktion, das Material und die Beschäftigten hinzu. Entsprechend unterscheiden sich die Aufgaben und Anforderungen an die Sicherheitskräfte.
| Objektschutz | Werkschutz | |
|---|---|---|
| Was geschützt wird | Gebäude, Grundstück, Anlage | der laufende Betrieb samt Abläufen und Beschäftigten |
| Typische Orte | Bürogebäude, Wohnanlage, Baustelle, Leerstand | Produktionsstätte, Werksgelände, Industriepark |
| Typische Aufgaben | Kontrollgänge, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung | Werkstorkontrolle, Brandschutz, Schutz vor Betriebsspionage |
| Was das Personal braucht | Orts- und Objektkenntnis | zusätzlich Wissen über Abläufe und interne Regeln |
In der Praxis überschneiden sich Objektschutz und Werkschutz häufig. Ein Werkschutz übernimmt fast immer auch klassische Objektschutz-Aufgaben, etwa Kontrollgänge und Zutrittskontrolle. Umgekehrt kann sich ein Auftrag mit der Zeit erweitern, wenn der Kunde weitere Bereiche überträgt. Viele Sicherheitsdienste bieten deshalb beides an. Den genauen Umfang regelt der Vertrag.
Interner Werkschutz oder externer Dienstleister?
Ein interner Werkschutz besteht aus den eigenen Angestellten eines Unternehmens. Diese kennen den Betrieb genau, dafür entstehen dauerhaft Kosten für Personal, Schulung und Verwaltung. Eine eigene Sicherheitsabteilung findet sich deshalb vor allem in sehr großen Werken.
Für die meisten Unternehmen ist ein externer Sicherheitsdienst die praktikablere Lösung:
Urlaub, Krankheit und Schichtwechsel fängt der Anbieter auf, ohne dass neue Stellen besetzt werden müssen.
Die Qualifikation der Sicherheitskräfte nach § 34a GewO liegt beim Dienstleister, ebenso Fortbildung und Ausrüstung.
Externe Kräfte sichern täglich unterschiedliche Betriebe. Dadurch erkennen sie Risiken schneller als ein Team, das nur ein Werk kennt.
In beiden Fällen braucht es eine Einarbeitung. Auch ein externer Werkschutz muss Zuständigkeiten und Meldewege zunächst kennenlernen. Die Einweisungsphase sollte deshalb von Anfang an eingeplant werden.
Welche Lösung passt zu Ihrem Unternehmen?
Für die Wahl zwischen Objekt- und Werkschutz sind vor allem zwei Fragen wichtig: Was soll geschützt werden und zu welchen Zeiten?
Schnelltest
Objektschutz oder Werkschutz: Was passt zu Ihrem Standort?
Vier Fragen, direkt eine Einschätzung. Es wird nichts gespeichert oder übertragen.
Für den Schnelltest muss JavaScript aktiviert sein. Die Kurzfassung: Steht Ihr Gelände zeitweise leer, reicht meist Objektschutz. Wird rund um die Uhr gearbeitet, spricht das für Werkschutz.
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt ein vereinfachtes Beispiel: Eine Logistikhalle am Stadtrand wird zunächst nur tagsüber genutzt. Nachts reicht Objektschutz, also regelmäßige Rundgänge und Kameratechnik. Später nimmt das Unternehmen Nachtschichten auf. Damit sind auch nachts Beschäftigte im Haus und der Lieferverkehr läuft bis in die frühen Morgenstunden. Am Tor muss nun jemand darauf achten, wer ein- und ausfährt. Aus dem reinen Objektschutz wird eine Werkschutz-Lösung: Torkontrolle in allen Schichten, feste Ansprechpartner in der Halle und klare Absprachen für besondere Situationen. Das Objekt ist dasselbe geblieben, der Schutzbedarf hat sich verändert.
Das Raster gibt eine erste Orientierung. Für die endgültige Entscheidung sollte der Standort trotzdem vor Ort geprüft werden. Dabei zeigen sich Schwachstellen, und daraus ergibt sich die passende Kombination aus Objekt- und Werkschutz. Wie ein solches Sicherheitskonzept aufgebaut wird, erklären wir im Ratgeber Sicherheitskonzept erstellen.
Objektschutz und Werkschutz mit Eitner Security
Eitner Security sichert Bürogebäude außerhalb der Arbeitszeiten ebenso wie Werke im Schichtbetrieb. Mehr als 180 Fachkräfte sind seit über 20 Jahren für Unternehmen und Objekte in Berlin und Brandenburg im Einsatz. Alarme gehen in unserer eigenen, rund um die Uhr besetzten Notruf- und Serviceleitstelle ein. Bei Bedarf rückt unser Interventionsdienst direkt aus. Als DEKRA-zertifizierter Dienstleister sind wir nach DIN 77200 geprüft, der Norm für Sicherungsdienstleistungen.
Wir schauen uns Ihren Standort gemeinsam vor Ort an. Dabei klären wir die Abläufe und besprechen, welche Unterstützung tatsächlich gebraucht wird. Anschließend zeigen wir Ihnen, welche Lösung für Ihren Betrieb und Ihr Budget sinnvoll ist.
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